Vorschaubilder

Medien(-kompetenz)

Konzept (neue) Medien

1 Pädagogisches Konzept

 

1.1 Beherrschung moderner Medien

Ein Ziel des computergestützten Unterrichts ist es, SuS im Umgang mit Computern, Software und Medien zu schulen. Dies betrifft die technische Beherrschung und dieser Aspekt findet sich u.a. im Methodenkonzept unserer Schule wieder (hier insbesondere Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware und der Umgang mit Browsern zur Internetrecherche). Die technische Beherrschung von modernen Medien ist selbstverständlicher Teil aller Unterrichtsfächer, in denen Schüler moderne Medien verwenden (z.B. das Erstellen von Referaten oder Projektarbeiten). Sie ist auch ausdrücklich in den Kernlehrplänen unterschiedlicher Unterrichtsfächer vorgesehen und gehört natürlich zur Vorbereitung auf ein Studium oder eine Berufsausbildung.

1.2 Medienkompetenz

Die technische Beherrschung von modernen Medien ist sicherlich nur ein Aspekt, wenn es um den Umgang mit Medien im Schulunterricht geht. Besonders wichtig in diesem Zusammenhang ist der Erwerb von weitergehenden Kompetenzen, die sich den Bereichen Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und Mediengestaltung zuordnen lassen:

  • Das Wissen darüber, welche Medien es gibt und welchen Nutzen sie haben.

  • Die Fähigkeit, Medien im Zusammenhang mit den eigenen Bedürfnissen, der eigenen Lebensgestaltung und Identitätsbildung, zur Information und Bildung und zur Unterhaltung sinnvoll auswählen zu können.

  • Das Vermögen, über die eigene Mediennutzung und über Medienwirkungen nachdenken zu können.

  • Die Fähigkeit, die jeweilige Mediensprache verstehen und analysieren zu können, d. h. Medien „lesen“ zu können.

  • Die Produktionsbedingungen von Medien und ihren Bezug zur gesellschaftlichen Wirklichkeit einschätzen zu können.

  • Medienbotschaften zu beurteilen (Boulevardpresse, Nachrichtenmagazine, Internetquellen) und kritisch über Begriffe wie Realität, Wahrheit, Information, Wissen, Manipulation etc. nachdenken zu können.

  • Medien gestalten und zur Kommunikation einsetzen zu können, als Erweiterung der eigenen Handlungs- und Ausdrucksfähigkeit (aktiver Medienumgang) so z. B. für die Gestaltung einer eigenen Homepage.

  • Das Wissen darüber, welche Folgen die Verbreitung persönlicher oder fremder Daten und Bilder im Internet haben kann.

Wie bereits eingangs erläutert sind Aspekte der Mediengestaltung und -nutzung in unserem Methodencurriculum zusammengefasst. Dies soll gewährleisten, dass alle Schülerinnen und Schüler grundlegende Fähigkeiten in diesen Bereichen besitzen und in die aktive Mitgestaltung des Unterrichts einfließen lassen können.

Die anderen Kompetenzen im Umgang mit Medien finden sich in den einzelnen Lehrplänen der Unterrichtsfächer als Sach-, Sozial- oder Urteilskompetenz wieder. Beispielhaft seien hier die Fächer Politik in der Jahrgangsstufe 6 (Thema: Rolle der Medien in Politik und Gesellschaft), der Geschichtsunterricht in der Jahrgangsstufe 7 (Kritischer Umgang mit Quellen) und der Deutschunterricht in Jahrgangsstufe 8 (Zeitungsprojekt) genannt.

Gleichzeitig finden die Schülerinnen und Schüler immer wieder die Möglichkeit, neue Medien bei der Gestaltung ihrer Arbeitsergebnisse oder als Ausdrucksform einzusetzen. Das Erstellen von Texten, Fotostorys, Kurzfilmen, Collagen, Präsentationen, Homepages, oder das Visualisieren von Messergebnissen seien hier beispielhaft erwähnt.

1.3 Das Problem komplexer werdender Kommunikation

Jugendliche sind heute mit sehr komplexen und und immer schneller werdenden Kommunikationsmitteln konfrontiert. Die Nutzung von Mobiltelefonen (SMS) und von internetgestützter Kommunikation (E-Mail, Chats, soziale Netzwerke, Foren, Kurznachrichtendienste usw.) vergrößert die Möglichkeiten, sich untereinander auszutauschen. Gleichzeitig macht sie aber die Kommunikation immer komplizierter, weil sie schneller und unübersichtlicher wird. Ein weiterer Aspekt ist die zunehmende Anonymität in der Kommunikation, die durch diese modernen Medien entsteht und so z.B. Mobbingstrukturen unterstützen kann. Es ist daher Ziel des Unterrichts allgemein, vor Gefahren zu warnen und einen selbstbestimmten, sicheren Umgang mit diesen Medien zu ermöglichen. Dazu gehören natürlich auch der Schutz der Privatsphäre und der bewusste Umgang mit Daten über die eigene Person. Auch dies geschieht in verschiedenen Unterrichtsfächern altersangemessen. Bereits in der Erprobungsstufe gibt es mehrer Bausteine zur Vermittlung von Medienkompetenz:

  • Ein Informationsabend „Sicher im Netz“ für die Eltern zum Thema Medienkompetenz

  • Die konkrete Bearbeitung des Themas im Klassenverband mit medienpädagogischer Unterstützung (6.II)

  • Der Besuch eines Theaterstücks zum Thema Cyber-Mobbing

  • Die Bearbeitung eines Films zur Medienkompetenz im Deutschunterricht

  • Die Umsetzung des Medienpasses NRW.

In der Mittelstufe setzt sich diese Arbeit fort. Beispielhaft erwähnt seien hier in der Jahrgangsstufe 8 der konfessionelle Religionsunterricht (Thema: Wer bin ich und wer will ich sein?) sowie das Fach Praktische Philosophie (Thema: Wer bin ich? undFrage nach Natur, Kultur und Technik). Aber auch das Fach Informatik im Wahlpflichtbereich berücksichtigt ebenfalls in der Jahrgangsstufe 8 diesen Themenkomplex (Grundlagen PC und Internet: Gesellschaftliche Auswirkung). Zum Einsatz kommen hier u.a. Materialien der EU-Initiative klicksafe.de.

Angestrebte Unterrichtsziele:

  • Welche Gefahren drohen in sozialen Netzwerken?

  • Was ist die Privatsphäre und warum sollte ich sie schützen?

  • Welche Informationen kann man bedenkenlos teilen und wie steuert man, wer mitlesen kann? (Wie erstelle ich ein sicheres Passwort?)

  • Welche rechtlichen Aspekte muss man berücksichtigen, wenn man sich im Internet bewegt, wie z.B. Urheberrechte, Beleidigungen und Nötigung oder das Eindringen in die Privatsphäre anderer Personen.

2 Ausrüstung der Schule mit neuen Medien

2.1 Netzstruktur

Am Gymnasium Waldstraße ist das Intranet über Jahre hinweg gewachsen und ständig erweitert worden. Es wird getrennt zwischen dem Netz für die Lehre und dem Netz für die Verwaltung.

An das Netz der Lehre sind die Computer in den drei Computerräumen A 106, A 212 und A 210 und das Selbstlernzentrum angeschlossen. Außerdem greifen die Smartboard-Computer in den Fachräumen der Biologie und Physik sowie in den Unterrichtsäumen des Mensagebäudes auf dieses Netz zu. Zudem können etwa 20 Laptops über ein schulweites WLAN auf das Netz der Lehre zugreifen. All diese Computer haben auch Zugriff auf das Internet. Programme und Dateien sind auf drei Netzwerklaufwerken abgelegt. Der Server für das Intranet läuft unter „Windows 2000/Server“.

Das Verwaltungsnetzwerk ist vom Netz der Lehre unabhängig und wird von einem eigenen Server bedient.

2.2 Computerräume

Das Konzept zum computergestützten Unterricht ist mehrgleisig. In die beiden Computerräumen (A 212 und A 210) gehen die Klassen und Kurse, wenn alle Schülerinnen und Schüler am Computer arbeiten sollen. Zudem gibt es noch den kleineren Computerraum A 106, der von kleinen Kursen oder Gruppen verwendet werden kann.

In den Räumen A 210 (10 Schülerarbeitsplätze) und A 212 (15 Schülerarbeitsplätze) ist eine Anlage der Firma Jambo1 installiert, die mit ihrer sog. „pädagogischen Oberfläche“ u.a. folgende Vorteile bietet:

  • Die Schüler arbeiten an virtuellen Maschinen. Es wird also ein PC simuliert, an dem die Schüler alle Funktionen eines PCs benutzen und ausprobieren können. Gleichzeitig kann eine virtuelle Maschine nicht beschädigt werden, denn nach einen Neustart sind alle Änderungen am System gelöscht. So können die Schüler z.B. auch das Installieren von Programmen lernen und ausprobieren.

  • Über das integrierte Videonetzwerk können die Lehrerinnen und Lehrer die Arbeit der Schüler beobachten und gegebenenfalls Hilfestellungen geben,

  • Die Verwaltung der Benutzer ist vereinfacht, weil die Benutzer mit unserer Schuldatenbank Schild-NRW abgeglichen werden kann (Lehrer mit ihren Klassen, Schüler in diesen Klassen).

  • Das Jambo-System stellt eine hierarchische Struktur der Dateiverwaltung zur Verfügung (privater Schülerordner, Gruppenlaufwerke zum Austausch von Daten, Klausurordner zum Einsammeln von Arbeitsergebnissen),

  • die Administration des Systems ist erleichtert und kann direkt durch die Schule vorgenommen werden.

Der Raume A 106 (10 PC-Arbeitsplätze, 10 Sitzplätze)wird auch von der Informatik genutzt, steht jedoch ebenfalls für alle Klassen und Kurse der Schule offen. Darüberhinaus kann der Raum auch eigenständig von Oberstufenschülern in Feistunden benutzt werden, um Hausaufgaben, Referate oder Facharbeiten zu bearbeiten. In diesen Raum wird über die freie Software „iTalk“ eine einfachere Steuer- und Kontrollmöglichkeit der Schüleraktivitäten an den PC-Arbeitsplätzen ermöglicht.

Die drei Computer im Selbstlernzentrum werden von Oberstufenschülern und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Erweiterungsprojekt der Stufe 9 genutzt.

2.3 Laptops (projektiert)

Es gibt am Gymnasium Waldstraße ca. 8 Laptops, die für computergestützten Unterricht im Klassenraum zur Verfügung stehen. Über den schulweiten WLAN-Zugang kann so im Klassenraum flexibel mit dem Internet gearbeitet werden.

Es stehen außerdem vier mobile Beamer zur Verfügung, die in Verbindung mit den Laptops in den Klassenräumen eingesetzt werden können.

Die natuwissenschaftlichen Fächer Physik, Chemie und Biologie verfügen darüber hinaus über eine eigene Ausstattung mit Laptops und Touchscreen-PCs (vgl. 2.4)

2.4 Fachräume und neu ausgestattete Unterrichtsräume (M4-M7)

Die Fachräume verfügen über Smartboards, die von Computern gesteuert werden, die ins Netz der Lehre (s.o.) eingebunden sind. Dies gilt auch für die neu eingerichteten Unterrichtsräumen des Mensagebäudes M4-M7. Hier findet der Unterricht also fast immer computergestützt statt.

Die naturwissenschaftlichen Räume verfügen darüber hinaus noch über eigene Laptops und Computer, auf denen fachspezifische Software installiert ist. Diese können auch von Schülern benutzt werden, um z.B. computergestützt Messergebnisse zu gewinnen oder auszuwerten.

Für die Räume mit fest installierten Smartboards verfügt unsere Schule mittlerweile über eine ausreichende Anzahl an Dokumentenkameras (Schwanenhalskameras), über die beliebige Vorlagen auf die Smartboards übertragen und auch gespeichert werden können. Die Kameras fungieren also als eien Art digitaler OHP, können aber viel flexibler eingesetzt werden.

2.5 Software

Auf Schulcomputern sind eine große Vielzahl unterschiedlicher Programme installiert. Jeder Fachbereich nutzt seine eigenen Programme, manche Programme werden auch von allen Fachbereichen genutzt (z.B. Office-Pakete).

Die benötigte Software wird aus verschiedenen Quellen bezogen, z.B. von den Schulbuchverlagen, aus dem Internet oder es werden von Schülern oder Lehrern selbsterstellte Programme benutzt. Gemeinsam ist jedoch, dass diese Software in der Regel nur unter einem Microsoft-Betriebssystem lauffähig ist. Schulbuchverlage bieten fast nur noch Programme für Windows PCs an. Deshalb ist auf allen Clients unserer Schule Windows Professional installiert. Unsere Jambo-Computerräume bieten aber auch die Möglichkeit mit Ubuntu-Linux zu arbeiten. So können Schüler eine alternative Software-Umgebung kennenlernen und von dieser Vielfalt profitieren.

Im Unterricht wird weitgehend darauf geachtet, dass Open Source-Programme zum Einsatz kommen, so dass die Schüler diese Programme auch an ihren privaten Computern ohne Kosten benutzen können.

2.6 Finanzierung und Medienentwicklungsplan

Die laufenden und angedachten Projekte werden aus dem Medienentwicklungsplan der Stadt Hattingen finanziert. Gemeinsam mit der IT-Abteilung und der Schulverwaltung der Stadt wird einmal pro Jahr ein Planungsgespräch geführt, in dem die Instandhaltung und der Ausbau der IT-Ausstattung geplant werden. Hierfür steht kein fester Etat zu Verfügung, sonder es wird der Jahrestat, der der Stadt für die Medienentwicklung an den Hattinger Schulen insgesamt zur Verfügung steht, nach Bedarf aufgeteilt.

Daneben hat in den letzten 20 Jahren der Förderverein der Schule den Aufbau und Ausbau des computergestützten Unterrichts immer tatkräftig unterstützt.

Planung für die IT-Ausstattung:

  • Ersatz der Schul-Laptops mit aktuellen Geräten

  • Anschaffung weiterer Robotermodelle für den Informatikunterricht (Fischertechnik oder Lego Mindstorm)

  • Anschaffung von „Vorlagenkameras“ für die Smartboards

  • Aktualisierung der Medienwagen: Leichtere Wagen, Flachbildschirm, DVD-Player mit Menü­bedienung über das Gerät, Befestigung der Fernbedienungen über Spiralkabel

2.7 Support der IT-Ausstattung

Der Support für die technische Ausstattung geschieht durch die IT-Abteilung der Stadt Hattingen. Zwei Mitarbeiter der Stadt Hattingen sind für die Wartung und Pflege der IT-Struktur an den Schulen zuständig. Die Kommunikation und Dokumentation wird über ein Online-Ticket-System abgewickelt. Auf Seiten der Schule gibt es einen IT-Beauftragten, der vor Ort eine erste Prüfung bei Störfällen, Installationswünschen oder Beschaffungsanfragen vornimmt und die weitere Kommunikation mit dem IT-Fachbereich abwickelt. Durch diesen Support „aus einer Hand“ reduziert sich der Administrationsaufwand vor Ort. Gleichzeitig kommt es gelegentlich zu Verzögerungen, weil es in den Schulen nicht mehr die Möglichkeit gibt, Probleme direkt zu lösen, indem z.B. fehlende Software installiert wird.

2.8 Mediale Ausstattung in den Klassenräumen

Jedes Klassenzimmer ist mit einem OHP (Overhead-Projektor) incl. mobilem OHP-Wagen ausgestattet. Des weiteren befindet sich auf jeder Etage im Neubau ein Medienwagen sowie im Altbau pro Etage zwei Medienwagen. Die Medienwagen beinhalten einen Flachbildfernseher, z.T. noch einen Videorecorder und einen DVD-Player. Insbesondere die sprachlich orientierten Unterrichtsfächer nutzen dieses Angebot intensiv, um Filme oder Filmausschnitte in Fremdsprachen vorführen zu können.

3 Kommunikationsstrukturen

3.1 Webseite www.gy-waldstrasse.de

Informationen rund um das Schulleben kann man der Webseite unserer Schule entnehmen. Die Internetseite wird seit mehreren Jahren gemeinsam von interessierten Schülern, Lehrern und Eltern gepflegt, die sich in der sog. Homepagegruppe oder Homepage-AG zusammenfinden. Um die Barriere bei der Mitgestaltung der Internetpräsenz möglichst gering zu halten, wird ein CMS-System (Content Management System) verwendet, das auch mit wenig Spezialwissen über ein ein grafisches Interface bedient werden kann. So können auch die Lehrer der Fachbereiche eigenständig ihre Bereiche pflegen oder News-Meldungen über aktuelle Ereignisse einstellen.

Die wichtigsten Funktionen der Internetseite im Überblick:

  • Neuigkeiten rund um das Schulleben (News)

  • Informationen zum Lehrerkollegium und zur Aufgabenverteilung (Fachvorsitz, Geschäftsverteilung)

  • Informationen zu den Unterrichtsfächern (Lehrpläne, Lehrmittel, Anforderungen und Leistungsbewertung, beispielhafte Schülerarbeiten)

  • Informationen zum außerunterrichtlichen Angebot

  • Internationale Kontakte

  • Übermittagsbetreuung

  • Kurswahl in der Sekundarstufe II (LuPO)

  • Formulare und Vordrucke

  • und vieles andere mehr.

3.2 E-Mail-Kommunikation

Um den Informationsfluss rund um das Schulleben zu vereinfachen, wurde bereits 2005 ein System von E-Mail-Verteilern eingeführt, mit dem Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer einfach erreichbar sind. Es gib Verteiler für bestimmte Gruppen, wie die Schulkonferenz, die Elternpflegschaft, die Schülervertretung oder das Lehrerkollegium. Des weiteren wird zwischen Verteilern für die Eltern oder für die Schüler einer Klasse oder Stufe unterschieden. Natürlich kann man auch alle Schüler oder alle Eltern der Schule anschreiben. Besonders die Schulleitung, die Pflegschaften und die Klassenlehrer benutzen diese Listen, um Informationen schnell weiterzugeben. Dadurch reduzieren sich auch die Kopien enorm.

Verwaltet werden die E-Mail-Adressen über die Schulverwaltungssoftware SchILD, die Verteilerlisten selbst werden manuell aktualisiert und auf unerwünschte E-Mails geprüft. Im Moment werden etwa 1600 E-Mail-Adressen verwaltet, die allerdings immer in mehreren Verteilerlisten vorkommen.

Neben den E-Mail-Verteilern, über die man große Gruppen schnell erreichen kann, gibt es noch ein einheitliches System von Schul-E-Mail-Adressen, über die alle Lehrer und Mitarbeiter der Schule erreichbar sind. Die Adressen folgen dem Schema [Erster Buchstabe des Vornamen].Hausname@gy-waldstrasse.de und können über die Kollegiumsliste auf der Schulhomepage zusammengesetzt werden.

4 Informatik am Gymnasium Waldstraße

Die Informatik blickt auf eine lange Tradition zurück. Die ersten Computer wurden schon 1981 vom Förderverein angeschafft, TANDY-Computer mit einem Speicher von 4 kB, einer Taktfrequenz von 700 kHz und der Programmiersprache BASIC. Programme und Daten wurden auf einfachen Musikkassetten gespeichert.

Das Interesse der Schülerinnen und Schüler an diesem noch exotischen Fach war sehr groß. Der erste Informatikraum wurde mit drei vom Förderverein spendierten Anlagen sowie zwei weiteren privaten Anlagen der Lehrer eingerichtet, es etablierten sich die ersten Arbeitsgemeinschaften für Informatik.

Der Unterricht am Computer verließ bald das experimentelle Stadium der Arbeitsgemeinschaften, Informatik wurde in den Fächerkanon des Gymnasiums aufgenommen; ab dem Schuljahr 1984/85 im Wahlpflichtbereich der Sekundarstufe I, seit dem Schuljahr 1986/87 auch als Grundkurs in der Oberstufe. Der Andrang der Schülerinnen und Schüler überstieg die Kapazitäten unserer Schule bei Weitem, so dass man mit verschiedenen Auswahlverfahren (z.B. Losverfahren) den Strom der an der neuen Technik interessierten Schülerinnen und Schüler regeln musste. In den Stufen 9 bis 13 wurden meistens zwei parallele Kurse angeboten.

Aktuell findet der Informatikunterricht im Wahlpflichtbereich der Sek. I  und als Grundkurs in der Oberstufe statt. Unterricht in der Oberstufe wird im zudem in Kooperation mit dem Gymnasium Holthausen angeboten. Die Kurse in der Mittelstufe erfreuen sich großer Beliebtheit, so dass den letzten Jahren immer drei parallele Kurse angeboten wurden. In der Oberstufe gibt es meist auch zwei parallele Kurse pro Jahrgangsstufe.

1 http://www.jambo-gmbh.eu/aktuelles.html